(K)Ubuntu auf einmal ohne Sound

Photo by Paul Esch-Laurent on Unsplash

Mein (K)Ubuntu-Rechner war vor kurzem auf einmal ohne Sound. Es wurden keine Geräte mehr angezeigt und das Symbol in der Taskleiste wurde durchgestrichen angezeigt. Das einzige Gerät, dass verfügbar war, war das Mikrofon. Die Ausgabe von Ton war nicht mehr mit meinem Benutzer, sondern nur noch mit sudo möglich.

MIME-Typen – Dateien werden nicht mit der Standardanwendung geöffnet

Photo by Elisa Ventur on Unsplash

KDE erkennt die MIME-Typen nicht mehr und öffnet Dateien nicht in den eingestellten Applikationen, insbesondere Markdown-Dateien.

KDE lässt eine unzählige Einstellung zu, so auch an den MIME-Typen. Nun habe ich aber das Problem, dass mein favorisierter Markdown-Editor Typora nicht meine Markdown-Dateien öffnet, sondern Kate die Aufgabe übernimmt.

In den Einstellungen –> Anwendungen –> Dateizuordnungen habe ich die Einstellungen schon x-mal vorgenommen und es ist immer das gleiche Verhalten. Meine Markdown-Dateien werden noch immer von Kate geöffnet.

Markdown MIME-Typen
Markdown MIME-Typen

Wenn ich aber auf eine Markdown-Datei klicke und mir die Einstellungen zum Dateityp anzeigen lasse, sieht das Ganze so aus.


Anhand der beiden Screenshots ist schön zu sehen, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Frage ist nun was?

In einem meiner letzten Artikel habe ich gezeigt, wie man benutzerdefinierte Vorlagen erstellen kann, die dann über das Kontextmenü ausgewählt werden können. :arrow. Dolphin – Eigene Vorlagen definieren

Und genau das war Problem und Lösung zugleich.

Die Datei im Ordner

~/Vorlagen/.source/

ist anzupassen, besser gesagt die Dateityp-Einstellungen der Vorlage.

Markdown MIME-Typen
Markdown MIME-Typen

Abspeichern und fertig! Die Markdown-Dateien öffnen sich nun mit Typora.


Gib mir gerne einen Kaffee ☕ aus!

Wenn dir meine Beiträge gefallen und geholfen haben, dann kannst du mir gerne einen Kaffee ☕ ausgeben.

PayPal Logo


liberapay.com/strobelstefan.org


Kaffee via Bitcoin

bc1qfuz93hw2fhdvfuxf6mlxlk8zdadvnktppkzqzj


Photo by Elisa Ventur on Unsplash

Schritt 1: Ubuntu virtualisieren

Gasterweiterung - erfolgreich installiert

In diesem Beitrag zeige ich auf wie man Ubuntu als Gast-System mit Hilfe von Oracle VirtualBox virtualisieren kann.
Die Installation und Konfiguration von Ubuntu als virtueller Client (= Gast-System) dient als Vorbereitung für die Installation einer Entwicklungsumgebung für Python.

Samba Server – Windows greift auf Kubuntu und Raspberry Pi zu

Es gibt ja viele verschiedene Arten von einem Windows auf ein Linux-System zuzugreifen. Ich möchte hier kurz darstellen, wie man auf einem Linux-Rechner eine Netzwerkfreigabe via Samba konfiguriert und diese dann bei Windows als Netzlaufwerk einbindet.

Was natürlich im ersten Schritt zu prüfen ist, sind auf eurem Linux-PC alle notwendigen Pakete installiert. Gebt dazu einfach auf der Konsole den Befehl ein:

sudo aptitude install samba-common samba 

Sind alle Pakete installiert, dann ist die Freigabe recht schnell eingerichtet. Prinzipiell kann jeder mit einem vorhandenen Benutzerkonto auf dem Linux-Rechner eine Freigabe innerhalb seines Homeverzeichnisses anlegen.
Startet entweder Konqueror oder Dolphin und führt die folgenden Schritte durch.

Freigabe mit Dolphin einrichten
Freigabe mit Dolphin einrichten

Freigabe mit Dolphin einrichten
Freigabe mit Dolphin einrichten

Mit diesen einfachen Schritten ist die Konfiguration der Freigabe auch schon abgeschlossen. Wechselt nun auf euren Windows-Rechner und klickt euch zur neuen Netzwerkfreigabe durch. Dort sollte die neue Freigabe des Linux-PCs auftauchen. Möchtet ihr die Freigabe fest bei eurem Windows-PC als Netzlaufwerk einbinden, dann führt einen Rechtsklick darauf aus und vergebt einen Laufwerksnamen.

Windows - Netzlaufwerk verbinden ...
Windows – Netzlaufwerk verbinden …

Was macht man aber, wenn man einen Ordner außerhalb eures Home-Verzeichnisses freigeben möchtet?

Für die Freigabe außerhalb des Homeverzeichnisses benötigt ihr ROOT-Rechte. Ihr könnt nach dem gleichen Prinzip vorgehen, wie bei eurem Home-Verzeichnis. Dafür müsst ihr Dolphin mit dem Befehl

sudo dolphin


starten, danach könnt ihr, wie oben beschrieben, die Freigabe grafisch einrichten.

Als zweite Alternative könnt ihr die Freigabe auch über die Datei smb.conf konfigurieren. Die Datei findet ihr im Verzeichnis /etc/samba.

smb.conf - Freigabe konfigurieren
smb.conf – Freigabe konfigurieren

Ihr habt nun zwei Möglichkeiten, die Datei über Dolphin zu öffnen und den notwendigen Einträge „grafisch“ vorzunehmen oder ihr nutzt den Editor nano auf der Konsole. Ich nehme mal den Editor.
Öffnet also die Datei mit dem Befehl

sudo nano /etc/samba/smb.conf

smb.conf
smb.conf

Hangelt euch mal bis zur Kategorie Authentication durch. Ich habe den Eintrag security = user eingeschaltet, damit ist ein Zugriff erst möglich, wenn man über einen Account auf dem Linux-PC verfügt.

smb.conf - security = user
smb.conf – security = user

Geht nun zum Ende Datei, dort könnt ihr die Freigaben verwalten. Meine Freigabe sieht wie folgt aus:

smb.conf - Freigabe konfigurieren
smb.conf – Freigabe konfigurieren

[FreigabeD]
path = /media/Volume
# Kommentar zur Freigabe
comment = Freigabe zur D-Partition
# Freigabe ist aktiv
available = yes
# Freigabe ist direkt sichtbar
browseable = yes
# Gäste dürfen nicht auf Freigabe zugreifen
guest ok = no
# Angemeldete Benutzer dürfen schreiben zugreifen

Nachdem ihr den Eintrag an eure Bedürfnisse angepasst habt, könnt ihr den Editor beenden und die Änderungen speichern. Zum Beenden von Nano drückt ihr die Tastenkombination

Strg + X


anschliessend gebt ihr Y ein und die Änderungen sind gespeichert.


Gib mir gerne einen Kaffee ☕ aus!

Wenn dir meine Beiträge gefallen und geholfen haben, dann kannst du mir gerne einen Kaffee ☕ ausgeben.

PayPal Logo


liberapay.com/strobelstefan.org


Kaffee via Bitcoin

bc1qfuz93hw2fhdvfuxf6mlxlk8zdadvnktppkzqzj


Zum Abschluss solltet ihr noch den Samba-Server neu starten, um die Konfiguration einzulesen.

sudo service samba restart

Mit dem folgenden Befehl könnt ihr checken, ob die Konfiguration, die ihr in der Datei Smb.conf eingetragen habt, auch angenommen wurde.

sudo testparm -s

Es könnte noch ein Problem auftreten, wenn ihr auf die Freigabe auf eurem Windows Client zugreifen möchtet. Euer Benutzer ist noch nicht eingerichtet. Also müsst ihr noch schnell euren Linux-Benutzer als Samba-User einrichten. Auf der Konsole ist das recht schnell erledigt.
Gebt den Befehl ein:

sudo smbpasswd -a benutzer


Das Passwort für Samba muss nicht zwingend das gleiche wie bei eurem Benutzernamen sein.

Nach dem Hinzufügen eures Users zu Samba, solltet ihr nun in der Lage sein, auf eurem Windows-PC auf die Linux-Freigabe zuzugreifen.

Viele weiteren Infos rund um Samba auf einem (K)Ubuntu-PC findet ihr auch auf ➡ wiki.ubuntuusers.de/Samba

Raspberry Pi

Die Installation auf meinem Raspberry Pi verlieft fast analog wie oben beschrieben. Jedoch musst ich noch ein weiteres Paket installieren, damit ich einen neuen Samba-User anlegen konnte.

sudo aptitude install samba-common-bin

Externe Laufwerke automatisch einhängen

Für das Einhängen von externen Laufwerken unter (K)Ubuntu gibt es mehrere Möglichkeiten. Hier stelle ich kurz die Möglichkeit "Einbindung per UUID" vor.

Universally Unique Identifier (UUID)

Ein Universally Unique Identifier (UUID) ist ein Standard für Identifier, der in der Softwareentwicklung verwendet wird. Er ist von der Open Software Foundation (OSF) als Teil des Distributed Computing Environment (DCE) standardisiert. Die Absicht hinter UUIDs ist, Informationen in verteilten Systemen ohne großartige zentrale Koordination eindeutig kennzeichnen zu können.

Vorbereitung

Um die USB-Platten identifizieren zu können, benötigt man das Paket libblkid1. Dieses läßt sich mit dem Befehl

sudo apt-get install libbklkid

installieren.

UUID bestimmen

Im ersten Schritt ist die UUID (Universally Unique Identifier) der Platte zu bestimmen. Dazu gibt man in der Konsole den Befehl

blkid

ein. Die Ausgabe sollte dann folgendermaßen aussehen:

/dev/sdb1: LABEL="Laufwerk1" UUID="14ED-374A" TYPE="vfat"
/dev/sdc5: LABEL="Laufwerk2" UUID="454A-63F1" TYPE="vfat"
/dev/sdc6: LABEL="Laufwerk3" UUID="454A-653D" TYPE="vfat"

In der Auflistung sind 3 Laufwerke mit unterschiedlichen UUIDs aufgelistet. Die Kategorie Type git an, wie die Platte formatiert ist. In dem Beispiel sind alle Platten mit "FAT32" formatiert.

Laufwerk in fstab eintragen

Im zweiten Schritt müssen die Informationen in die fstab-Datei eingetragen. Durch das Eintragen in diese Datei werden die externen Platten bei jedem Systemstart automatisch gemountet. Um die fstab-Datei bearbeiten zu können benötigt ihr ROOT-Rechte. Die Datei ist im Verzeichnis /etc/ gespeichert.

Folgende Informationen für das einbinden von Laufwerk1 sind einzutragen:

UUID=454A-63F1 /media/Laufwerk1 auto rw,user,noauto 0 0

Achtung: In der fstab-Datei sind kein Anführungszeichen bei der UUID-Nummer einzutragen.

Ausführliche Informationen für die Mount-Optionen (im Beispiel rw,user,noauto) findet man unter ➡ http://wiki.ubuntuusers.de/mount.

Anlegen des Einhängepunktes

Damit man auf die Platten auch zugreifen kann, ist das Anlegen von Einhängepunkten. Im Beispiel wird das Laufwerk1 in das Verzeichnis /media/Laufwerk1 gemountet. Falls im Verzeichnis /media kein Ordner mit der Bezeichnung Laufwerk1 existiert wird das Laufwerk "ins Leere gemountet&. Es ist daher ein neuer Ordner mit dem Namen Laufwerk1 anzulegen. (!!!Achtung: Zum Anlegen in /media werden ROOT-Rechte benötigt.)

Nach einem Neustart des Systems sollten die Externen Festplatten automatisch gemountet werden.

Quellen & weiterführende Links: