Bei den diesjährigen erhielt der Film CITIZENFOUR bekanntlich einen Oscar in der Kategorie Dokumentation. Im Anschluss daran ist die Seite, von denen der Film heruntergeladen werden kann, nicht mehr erreichbar gewesen.
Ich habe mehrere Tage versucht den Film von unterschiedlichen Seiten, die auf netpolitik.org gelistet waren, herunterzuladen. Leider hat das nicht funktioniert, weshalb ich nach einem Torrent-Client gesucht habe.
Da ich nicht für ggfs. lange Ladezeiten meinen PC laufen lassen wollte, sollte der Torrent-Client auf meinem kleinen Raspberry Pi installiert werden und via Konsole gesteuert werden können.
Nach einigem Suchen bin ich auf ➡ deluge gestoßen, der
- via Konsole
- via Client
- vie Weboberfläche
genutzt werden kann.
Die Installation geht über die Konsole
sudo apt-get install deluged deluge-console deluge-gtk deluge-webui
Zu beachten ist, dass deluge nicht als Dienst registriert und somit nicht automatisch vom System gestartet wird. Da ich den Raspberry nicht mit unnötig laufenden Diensten voll müllen wollte, kam mir das sehr zu gute.
Ich starte deluge etwas umständlich über die Konsole in einer screen-Session:
screen deluged
Ich nutze den deluge aber hauptsächlich über die Weboberfläche http://ip-adresse:8112, dazu muss diese ebenfalls gestartet werden.
deluge-web
Warum screen?
Ganz einfach, startet man delug außerhalb einer screen-Session wird der Dienst automatisch beendet. Von einer screen-Session kann man sich mit der Tastenkombination Strg+A+D detachen und das Programm wird im Hintergrund weiter ausgeführt. ( ➡ gnu.org/software/screen)
Sollte screen auf euerm System noch nicht vorhanden sein, einfach mit dem Befehl nach installieren:
sudo aptitude install screen
Beim ersten Aufruf wird ein Passwort verlangt, das standardmäßig „deluge“ heißt.




Deluge für die Konsole lässt sich via
deluge-console
starten, der Client mit dem Befehl
deluge-gtk
Weitere Infos findet Ihr auf dieser Seite ➡ http://developer-blog.net
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ist absolut technik-begeistert und großer Fan von Linux und Open Source. Raspberry Pi Bastler der ersten Stunde und nach wie vor begeistert von dem kleinen Stück Hardware, auf dem er tolle Projekte umsetzt. Teilt hier seine Erfahrungen mit Nextcloud, Pi-hole, YubiKey, Synology und openmediavault und anderen spannenden IT-Themen. Nutzt Markdown und LaTeX zum Dokumentieren seiner Projekte und Gitea zum Versionieren. Sitzt vor einem 49“ Monitor, nutzt Windows und MacOS zum Arbeiten, Linux auf seinen Servern und virtuellen Maschinen und hört dabei Spotify und MP3s und Radio-Streams über seinen RadioPi.